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Die Beleuchtung und Temperatur spielt in der Bartagamen Haltung eine sehr große rolle. Man kann ihm Handel viele Beleuchtungen für die Terrarien erwerben, man sollte sich vorher Erkundigen was das Beste an Beleuchtung für das eigene Terrarium ist. Man muss ein Bartagamen Terrarium so hell wie möglich gestallten, aber auch heiße Sonnenplätze und kühlere Plätze sollten im Terrarium auf jedenfalls nicht fehlen. Wenn die Bartagamen eher in dunkleren Terrarien gehalten werden, verhalten sich die Tiere inaktiv im schlimmsten Fall können sie wegen falscher Haltung eingehen. Momenten sind zwei unterschiedliche Technologien auf dem Markt die den Ansprüchen der Bartagamen entsprechen. Die erste wären die HQI/HCI-Strahler (es gibt auch HQL-Lampen aber diese sind ungeeignet da sie ein eher schlechtes Farbspektrum bieten). Die zweite Variante sind die T5-Leuchtstoffröhren (oder auch die ältere Variante die T8-Leuchtstoffröhren bzw. Energiesparlampen, solange sie die richtige Farbtemperatur aufweisen) die das natürliche Tageslicht ins Terrarium bringen. Ich beschreibe hier die von mir verwendeten Leuchten. HQI-Brenner Es handelt sich bei diesem Lampen/Strahlern um so genannte Metalldampflampen, die ein sehr helles Licht abgeben und das Terrarium gut ausleuchten. Für die Terraristik eignen sich die nur die Lampen mit der Bezeichnung D (Daylight) und NDL (neutralesweiss Deluxe). HQI/HCI-Brenner müssen mit einem, den Leistungen angepassten, elektrischem Vorschaltgerät betrieben werden. Diese Sorte von Lampen geben auch eine bestimmte UV-Strahlung ab, die jedoch durch das Schutzglas unterbunden wird. Ich rate jedem dieses Glas auch im Strahler zu lassen, da auch schädliche UVC-Strahlung abgegeben wird, die nicht für die Tiere geeignet ist. Die richtige Lampen die für UV-Strahlung sorgen werden weiter unten näher erklärt. Zusammenfassend sollte man beim Kauf eines HQI/HCI-Strahlers wissen, das man die Lampen mit der Bezeichnung D oder NDL benötigt und das Schutzglas keines falls entfernt und wenn gegen das entsprechend gleiche Teil ersetzt. Ich empfehle (natürlich abhängig von der Größe des Terrariums) 1-2 HQI-Einbaustrahler á 70 Watt (günstig erhältlich bei eBay) T5-Leuchstoffröhren T5-Röhren sind im Durchmesser schmaler als T8-Röhren, sie messen nur 16mm haben aber die selbe Lichtausbeute. Betrieben werden diese Röhren durch ein Elektrisches Vorschaltgerät (EVG) und sind dafür gedacht Tageslicht zu produzieren. Wichtig ist darauf zu achten das die Röhre die richtige Kennzahl besitzt denn diese ist entscheidend für das richtige Farbspektrum. Die Lampen die für unsere Zwecke benötigt werden haben die Kennziffer 960 (entspricht 90% - 99% der Qualität des Tageslichts). Aber auch Röhren mit der Kennziffer 860 und 865 können genutzt werden. Es gibt zwei unterschiedliche Leistungsklasse in die man die T5-Röhren teilen muss: HO (High Output) und HE (High Efficieny). Technische Einzelheiten lasse ich an dieser Stelle ausser Acht, weil dies zu weit führen würde. Wobei für Bartagamen die HO Variante geeignet ist. Zusammenfassend sollte man beim Kauf einer T5-Röhre wissen das man die richtige Kennziffer berücksichtigt und die HO-Variante der HE vorgezogen wird. Die Watt-Zahl sollte sich nach der Länge der Röhren richten. Wärme Wärme ist im Terrarium vor allem für die Verdauung der Tiere wichtig, da diese ihre Energie aus der entstehenden Hitze entnehmen wenn sie sich unterm 'Sonnenplatz' aufhalten. Natürlich bietet der Markt auch hier wieder die unterschiedlichsten Produkte an, aber ich werde versuchen auch hier Licht ins Dunkel zu bringen. Halogenspots Halogenspots stellen wohl die günstigste Möglichkeit dar, um im Terrarium auf angemessene Temperaturen zu kommen und den Tieren eine guten Platz zum 'sonnen' zu bieten. Man muss nicht unbedingt teure Speziallampen dafür kaufen, es reichen die normalen Halogenspots aus dem Baumarkt. Es gibt in diesem Fall keine besonderen Kennziffern oder ähnliches auf die zu achten ist, denn diese Lampen dienen nur der Temperaturentwicklung im Terrarium. Man kann schlecht sagen welche Wattzahl geeignet ist, weil das abhängig ist von der Höhe des Terrariums und den Ansprüchen die gestellt werden. Man muss im Terrarium unter den Sonnenplätzen eine Temperatur von 45° - 55° erreichen, das die Tiere gut verdauen können. Die Umgebungstemperatur sollte zwischen 28° und 32° liegen und beim gestalten sollte drauf geachtet werden das auch Schattenplätze vorhanden sind, in denen 25° - 26° sein sollten. Die Spots werden in der Regel ohne Vorschaltgerät betrieben und können in normale E-27 Fassungen geschraubt werden. Es ist nötig mit den Spots zu experimentieren, da die Temperatur eine Feineinstellung braucht, das alle 'Bereiche' die ungefähren Richtlinien einhalten. Man sollte darauf achten das die Spots eine Keramikfassung haben (wenn man von Hochvoltlampen ausgeht) da eine enorme Hitzeentwicklung stattfindet und das entsprechender Abstand zwischen Spot und Tier vorhanden ist, da sonst Verbrennung die Folge sein könnten. Jahreszeitenabhängig sollte man die Spots austauschen, für den Sommer weniger Watt als im Winter, da die Raumtemperatur ja logischerweise im Sommer höher ist und somit die Temperatur im Terrarium ebenso ansteigt, selbst wenn keine Beleuchtung eingeschaltet ist. Ich selbst nutze bis jetzt noch zwei PAR 38 Strahler 240V 60W Spot, die das selbe Ergebnis wie die Halogenspots erreichen, allerdings auch einen höheren Stromverbrauch haben. Von daher ist Ausprobieren angesagt. Empfehlungen kann ich leider noch keine geben, da ich bis jetzt nur diese Art Spots getestet habe und damit sehr zufrieden bin. Ich möchte aber keine subjektiven Aussagen über andere Spots treffen, weil wie oben schon erwähnt, das Ganze eine Sache ist bei der man viel experimentieren kann und die auch nicht so kostenintensiv ist wie z.B. UV-Lampen, HQI's oder T5-Röhren. UV-Strahlung Wüsten-, Halbwüsten- und Steppen bewohnende Reptilien brauchen viel UV-Strahlung. Als Terraristiker interessiert uns vor allem UV-A und UV-B Strahlung. UV-A/-B wird von tagaktiven Reptilien benötigt, um Vitamin D3 zu produzieren. Dieses wiederum ist verantwortlich dafür, aufgenommenes Kalzium auch in die Knochen eingelagert werden kann wenn das nicht geschieht erkranken die Tiere schwer, es kann zu Missbildungen kommen aber auch noch schlimmer... Auch hier ist der Markt wieder überschwemmt mit Lampen die uns die UV-Strahlung ins Terrarium bringt, wobei nicht verschwiegen werden darf, dass das beste Licht und die gesündeste UV-Strahlung immer noch von der Sonne kommt. Osram Ultra Vitalux Die Ultra Vitalux von Osram (bzw. Sanolux von Radium) ist ein Mischlicht-Strahler. Mit 300 Watt hat die Vitalux eine Leistung, die einen Ganztageseinsatz nicht zulässt. Diese Lampe sollte nie länger als eine Stunde pro Tag eingesetzt werden. Ich selbst habe sie 30 Minuten jeden 2. Tag in Betrieb und sofern nicht noch eine andere UV-Quelle als Grundversorgung zur Verfügung steht ist das vollkommen ausreichend (man kann die Tiere auch jeden Tag mit 15 min bestrahlen, was den selben Effekt hätte). Dabei muss auch ein gewisser Abstand zu den Tieren eingehalten werden, dieses Thema wird oft diskutiert und ist sehr umstritten. Aus eigener Erfahrung sage ich das 80cm ausreichend sind bei 30 minütiger Bestrahlung. Weniger als 60cm sollten es aber nicht sein, da sonst 'Sonnenbrandgefahr' herrscht. Ich denke jeder sollte sich sein eigenes Bild darüber machen welcher Mindestabstand geeignet ist, ich für mich finde 80cm ausreichend. Wer diesen Abstand nicht einhalten kann dem empfehle ich die Tiere von aussen, bei geöffneter Scheibe zu bestrahlen, da normales Fensterglas zwar UV-A zu einem grossen Teil durchlässt, das wichtige UV-B aber fast vollständig ausgefiltert wird. Dies bedeutet, dass die Schiebescheiben des Terrariums während der Bestrahlung geöffnet oder durch eine Drahtgazekonstruktion ersetz werden muss. Meine Lampe ist fest im Terrarium installiert und wird durch eine Zeitschaltuhr gesteuert, so kriegen die 'Kleinen' ihre tägliche Dosis UV-Licht immer um die selbe Uhrzeit und auch wenn ich mal keine Zeit habe (was durchaus mal vorkommt). Man sollte die Tiere jedoch vor der Lampe schützen mit einem Drahtkäfig oder ähnlichem, da die 300 Watt Lampe eine extreme Hitze entwickeln kann und Verbrennungen vorgebeugt werden sollte. Nach meiner Recherche finde ich das die Osram Ultra Vitalux (Radium Sanolux) die einzigste UV-Lampe ist, die den Ansprüchen der Bartagamen gerecht wird. Vorteile sind die günstigen Anschaffungskosten, die Energiesparkosten (da sie nur 30 Minuten jeden 2. Tag gebraucht wird), ihre Starhlungsintensität und ihre lange Lebensdauer (somit muss man nicht alle 6 Monate eine neue UV-Lampe kaufen weil die 'Alte' die benötigte Strahlung nicht mehr entwickelt). Aus diesen Gründen lege ich jedem Halter diese Lampe ans Herz und möchte auch keine weiteren UV-Lampen aufführen. |