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- Wölbungen der Hemipenistaschen an der Unterseite
des Schwanzes sichtbar
- größere Kloakenöffnung als beim Weibchen
vorhanden |
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- keine Wölbungen an der Unterseite des Schwanzes
sichtbar
- kleinere Kloakenöffnung als beim Männchen
vorhanden |
| Männliche
Bartagamen haben zwei Penes, die so genannten Hemipenes. Diese sitzen im
Inneren zweier kleiner Taschen an der Unterseite des Schwanzes,
unmittelbar am Hinterbeinansatz und direkt innerhalb und rückseitig der
Kloake.
Ein auf Reptilien spezialisierter Tierarzt kann die Hemipenes des
Männchens manuell herausmassieren; dies ist eine Möglichkeit, das
Geschlecht ausgewachsener Bartagamen zu ermitteln. Diese Prozedur sollte
jedoch nur von darin geübten Personen angewandt werden, da bei falscher
Durchführung GROSSER !! Schaden angerichtet werden kann.
Während der Kopulation werden die Hemipenes durch den ansteigenden
Blutdruck aufgestellt und kommen aus ihrer Tasche. Bei Säugetieren
werden die Spermien über einen Leiter von den Hoden ( Testes)- die in
der Nähe des Penis liegen- durch den Penis transportiert und
ausgestoßen. Bei Bartagamen dagegen liegen die Hoden im Inneren des
Körpers, ungefähr an der gleichen Stelle, an der sich bei den Weibchen
die Eierstöcke ( Ovarien) befinden. Die Hemipenes selbst besitzen keinen
inneren Leiter für Sperma, sondern eine äußere Furche. Über diese
gelangen die Spermien zum Weibchen. |
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Eine acht
bis neun Monate alte weibliche Bartagame ist normalerweise
fortpflanzungsfähig. Trotzdem ist es keine gute Idee, sie in diesem
Alter zu verpaaren. Geben Sie ihr Zeit, auszuwachsen und zu reifen.
Dennoch kann man mit einem Weibchen diesen Alters und einem Männchen
zusammen im gleichen Terrarium sehr gut züchten.
Weibliche Bartagamen besitzen( wie die Säugetiere auch) Eierstöcke
(Ovarien). Das Ei gelangt zum Eileiter ( Ovidukt) , wo es nach erfolgter
Paarung befruchtet wird. Dann wandert es den Ovidukt hinunter und
verbleibt dort zusammen mit den anderen Eiern, bis das Weibchen bereit
zur Eiablage ist.
Vor der Ablage erzeugt eine spezielle Drüse die hauptsächlich aus
Kalzium bestehende, ledrige Eischale; daher der große Kalziumbedarf sich
fortpflanzender Weibchen. |