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Geocaching ist keine Extremsportart, daher ist Geocaching auch kein besonders gefährliches Hobby!

Die größte Gefahr beim Geocachen geht immer noch vom Geocacher selbst aus. Durch Selbstüberschätzung bringen Geocacher sich eher selbst in Gefahr als alle anderen denkbaren Gefahrenquellen.

Daher sollte zum Geocachen eine gründliche Vorbereitung gehören. Hierzu zählt die Beschreibung des Geocaches gut durchzulesen und sowohl auf die angegebene Bewertung des Schwierigkeitsgrades als auch besonders der Gelände-Bewertung Rücksicht zu nehmen. Geocaches die eine besondere Ausrüstung oder besondere Fähigkeiten voraussetzen werden entsprechend im Text gekennzeichnet.

Unter die Gelände-Bewertung fallen insbesondere kleine Klettereinlagen als aber auch die Streckenlänge. Nicht jeder ungeübte Geocacher sollte sich gleich einen 15km Marsch zutrauen. Auch können die vom Geocacheowner angegebenen Streckenlängen erheblich ausgedehnt werden, wenn man nicht gleich auf Anhieb den richtigen Weg findet.

Personen die unter Höhenangst leiden oder keine Erfahrung beim Klettern haben sollten sich dessen nicht schämen sondern solche Geocaches lieber meiden. Dies mag in einer Gruppe nicht immer ganz einfach sein, aber im Hinblick auf die eigene Gesundheit und die der Leute die einem nachher helfen müssen, sollte man dies eingestehen und hier z.B. eine Aufgabenteilung vornehmen.

Zecken stellen nach der Selbstüberschätzung den Feind Nr. 2 des Geocachers dar.

Durch entsprechende Kleidung kann man sich relativ gut vor Zecken schützen, einen 100%tigen Schutz gibt es jedoch nicht.

Zecken können FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis, eine schwere Form der Gehirn- bzw. Hirnhautentzündung) und Borreliose übertragen und sind nicht zu unterschätzen. FSME findet man derzeit nur in einigen Gebieten Deutschlands, Borreliose hingegen kommt recht häufig vor.

Den Biss einer Zecke bemerkt der Mensch nicht, da Zecken die Bissstelle vorher örtlich betäuben. Die oben erwähnten Krankheiten werden meist erst nach einiger Zeit des "Labens" am Menschen übertragen. Daher ist es ganz wichtig eine Zecke möglichst schnell und fachgerecht zu entfernen! Leider taugen die sogar in Apotheken angebotenen Zeckenzangen hierzu nicht. Viel besser kann man eine Zecke mit einer gewöhnlichen Pinzette entfernen. Hierzu packt man die Zecke ganz nah an der Hautoberfläche, ohne dabei den Hinterleib zu quetschen, und zieht sie gerade heraus (nicht drehen). Die Bissstelle sollte noch einige Tage beobachtet werden. Färbt sie sich rötlich, so ist sofort ein Arzt aufzusuchen und diesem mitzuteilen dass es sich um einen Zeckenbiss handelt.

Weiterführende Informationen zu Zecken und FSME-Verbreitungsgebieten findet man auf der Seite zecken.de .

Auch der Fuchsbandwurm findet in letzter Zeit immer mehr Verbreitung. Im Kot der Füchse und anderen kleinen Nagetieren kommen die Eier des Fuchsbandwurms vor und werden durch den Wind verbreitet. Die Eier dieser Parasiten werden vom Menschen über den Mund aufgenommen. So verlockend die Brombeersträucher am Wegesrand für den Geocacher auch sein mögen, man sollte diese wilden Brombeeren nicht essen. Nach einer Infektion des Menschen mit dem Fuchsbandwurm werden Lunge und Leber zerstört. Eine Heilung ist kaum möglich.

Zecken oder Fuchsbandwürmer stellen keine Geocaching spezifische Gefahr dar. Wir haben sie nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Auch der normale Spaziergänger der nicht dem Hobby Geocaching nachgeht kann von den erwähnten Krankheiten befallen werden.