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Krankheitsbild Erste Anzeichen einer Geocache-Sucht treten in vielen Fällen nach einigen Tagen Such-Entzug auf. Diese können sich wie folgt zeigen:
Als ziemlich sicheres Anzeichen einer schweren Erkrankung im fortgeschrittenen Stadium kann das morgendliche Lesen der “filter out finds”-Liste der Geocache-Seiten angesehen werden (meistens passiert dieses direkt nach dem Aufstehen). In fast allen Fällen tritt eine Prioritätenverlagerung auf. Hierbei kann zum Beispiel ein plötzlicher Anruf mit der Androhung eines neuen Caches sämtliche Planungen für den Rest eines Tages zunichte machen. In den meisten Fällen kommt es hierbei zusätzlich zu erheblichen Spannungen im persönlichen und familiären Umfeld des Erkrankten (1). Zusätzliche Anzeichen einer akuten Cachesucht :
1: diplomatic time: Zeitlich begrenzte Freigabe für das Suchen eines Caches. Wird durch die Ehefrau/Lebensgefährtin erteilt. 2: Cache-Kit: Enthält in einem einfachen Behälter wie Rucksack alle benötigten Utensilien für das Cachen.. Aufgrund der nach oben hin offenen Menge an Utensilien kann so ein Cache-Kit beachtliche Größen annehmen. Und man muß sich deshalb schon mal die Frage gefallen lassen "Wohin man mit dem schweren Gepäck verreisen möchte". Therapie einer Cache-Sucht Erlaube mir vorab die Bemerkung, das die Behandlung einer Cache-Sucht immer mit erheblichen Zeitaufwand verbunden ist, und eine vollständige Heilung nahezu unmöglich ist. Akute Beschwerden lassen sich jedoch auf ein erträgliches Maß reduzieren, in dem eine Anwendung spätestens alle 7-10 Tage zu erfolgen hat. Erfolgt innerhalb dieses Zeitraumes keine Anwendung, ist mit plötzlich aufkommenden Beschwerden zu rechnen. Zu beachten ist bei der Behandlung unbedingt, das eine einmalige zweistündige Anwendung nicht bedeuten muß, für die nächsten drei/vier Wochen ohne Beschwerden zu sein. Es ist vielmehr wichtig auf eine kontinuierliche und möglichst häufige Behandlung zu achten. Ein annähernd symptomfreies Leben wurde bisher nur bei Personen beobachtet, die beruflich gezwungen sind fast jeden Tag navigieren oder suchen zu müssen (z. B. Taxifahrer, Chauffeur oder Archäologe). Die dabei zugrunde liegende Anzahl von Founds kann mit etwa > 1000 Founds/Jahr beziffert werden. In ganz seltenen Fällen sind bei dieser Personengruppe selbst nach mehrwöchiger Such-Abstinenz keine Beschwerden festgestellt worden. Wobei jedoch in 95% dieser Fälle ein Rückfall erfolgte. |